Zonta Club Hamburg

Trommelwirbel in der Barlach Halle K zum 85sten Geburtstags unseres ZONTA Clubs!

Governor Florence Fischer-Herber - aus Luxemburg angereist - überbrachte uns die Glückwünsche von ZONTA International und betonte in ihrer Rede die besondere Bedeutung unseres 1931 gegründeten Hamburger ZONTA-Clubs. Umarmt durch die Percussion-Performance von Cornelia Monske wurden die verschiedenen Aspekte unseres Zonta-Engagements greifbar durch weitere Beiträge von unserer Area-Director Christine Gerberding, der 1. Vorsitzenden des Landesfrauenrates Cornelia Creischer, unserer Historian Dr. Johanna Lessmann und PP 2011-2014 Dr. Wiebke Baars für Zontians und Gäste.

85 Jahre ZONTA Club Hamburg

Artikel in der "Welt" vom 14.05.2016, Trommelwirbel zum 85. Geburtstag

 

 

Der Zonta-Club Hamburg

Der Zonta-Club Hamburg engagiert sich in lokalen, nationalen und internationalen Serviceprojekten. Wir unterstützen seit Jahren gezielt Frauen in Not und Mütter behinderter Kinder sowie benachteiligte Mädchen. Darüber hinaus fördern wir begabte junge Wirtschaftswissenschaftlerinnen (siehe „Projekte“).

Der Zonta-Club Hamburg wurde 1931 als erster Zonta-Club in Deutschland gegründet.

Unter den 39 Gründungsmitgliedern waren bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft der Hansestadt.

Die Solidarität unserer Gründerinnen wurde bald unter Beweis gestellt, als sich der Club nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten von seinen jüdischen Mitgliedern hätte trennen müssen. Im Sinne des Zonta-Gedankens „Zusammenhalten und gemeinsames Tragen" zog es der Club vor, sich aus dem Vereinsregister löschen zu lassen und sich im privaten Rahmen weiterhin zu treffen. Erst nach Kriegsende wurde der Zonta-Club Hamburg wieder öffentlich aktiv auf Initiative des Gründungsmitgliedes Dr. Harriet Wegener.

Am 27.05.1963 fand anlässlich der Intereuropäischen Tagung von Zonta International ein Empfang im Rathaus statt. Dabei waren unsere Gründungsmitglieder Magdalene Schoch (vorne links), die extra aus den USA angereist war, und Clara Reyersbach (vorne Mitte, neben ihrer Schwester).

Quelle: Hamburger Staatsarchiv, Conti Press, 28.05.1963.