Zonta Club Hamburg

Herzlich willkommen bei dem ältesten ZONTA Club Deutschlands

Wer wir sind

Zonta International (ZI) ist eine globale Organisation berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die 1919 in Buffalo, New York, mit den Zielen gegründet wurde, die Belange von Mädchen und Frauen hinsichtlich ihrer Rechte, Bildung, Gesundheit und beruflichen Stellung zu verbessern, sowie Gerechtigkeit, Würde und Verständnis unter den Menschen ohne Unterschied zu verankern. Dies geschieht durch Spenden für Hilfsprojekte und Eintreten für die Rechte von Frauen.
Der Name Zonta ist der Symbolsprache der Sioux Indianer entlehnt und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Seit mehr als 100 Jahren setzt sich ZI für eine Welt ein, in der Frauenrechte als Menschenrechte anerkannt sind, und in der jede Frau ihre Ziele nach ihrem Vermögen erreichen kann. Seit etwa 20 Jahren realisiert ZI die internationalen Service Projekte und Programme fast ausschließlich in Partnerschaft mit den Vereinten Nationen.
Die Mitglieder des Zonta Club Hamburg als ältestem Club Deutschlands - wir feiern unseren 90. Geburtstag in 2021 - fühlen sich ihren Vorgängerinnen verpflichtet, den sozialen und beruflichen Status der Frau weltweit zu fördern, internationale Verständigung durch Freundschaften zu pflegen und lokal mit ihrem persönlichen Einsatz bedürftigen Mädchen und Frauen zu verbesserten Lebensbedingungen und beruflichen Chancen zu verhelfen.

 Aktuelles: Die Bewerbungsphase für die die Jane M. Klausman Club Scholarship läuft.

Nähere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier

 

Ankündigung: DIGITALER CLUB-ABEND MIT Astrid Schulte als Gast am 29. April

„ New Work-auch in Familienunternehmen mit etablierten Strukturen.  Mut ist das, was vor der Transformation kommt"

 Astrid Schulte

Astrid Schulte, Geschäftsführende Gesellschafterin Berendsohn AG

Beginn 19 Uhr, 
HINWEIS: Gäste sind willkommen. Anmeldungen bitte an: Vortrag@zonta-hamburg.de.

 

DIGITALER CLUB-ABEND MIT Prof. Dr. Ulrike Guérot als Gast am 23. März

„5G Femmes - in Europe & beyond“

Prof. Dr. Ulrike Guérot ist Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems und Gründerin des European Democracy Labs in Berlin. Zuvor arbeitete sie in europäischen Think Tanks und Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin.

 

Ulrike Guerot
Prof. Dr. Ulrike Guérot, 
Department für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems 


Ihre Bücher:
„Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie" (2016 Dietz)
„Der Europäische Bürgerkrieg – Das offene Europa und seine Feinde" (2017 Ullstein)


wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2019 erschienen ihre beiden Essays „Wie hältst du's mit Europa?" und „Was ist die Nation?" bei Steidl/IFA. Im Herbst 2019 wurde sie mit dem Paul-Watzlawick-Ehrenring sowie dem Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung ausgezeichnet.
Im Gespräch mit Yukiko Kobayashi erzählt Ulrike Guérot von ihrem beeindruckenden beruflichen Weg diesseits und jenseits des Atlantiks, von Hannah Arendt ('der Sinn der Politik ist die Freiheit'), von Frauen in der Politik, von der politischen Utopie einer Europäischen Republik sowie von dem von ihr gegründeten European Democracy Lab e.V.
Ulrike Guérot hat in Paris an der Sorbonne und an der Science Po studiert. In den 90er Jahren war sie in Frankreich politiknah tätig und arbeitete in einem von Jacques Delors gegründeten Think Tank zum Thema Europa. Dort lernte sie Frauen wie Simone Veil, erste Präsidentin des Europaparlaments, oder Catherine Trautmann, Bürgermeisterin von Straßburg, kennen, die sie zu ihrem weiteren Weg ermutigt haben. Auch Hannah Ahrendt, die sie sehr früh gelesen hat, war für sie eine prägende Frauenfigur.

Ulrike Guérot versteht sich als „Feministin" der alten Schule, nach dem Modell einer Alice Schwarzer. Sie tut sich schwer mit dem heutigen Verständnis von Feminismus, vor allem in Debatten, die auf Schutz und nicht auf Wehrhaftigkeit der Frau abstellen (z.B. in Debatten wie "Cat-Calling"). Das Thema „Frauenschutz" klingt für sie verdächtig und politisch rechtsbesetzt. Feminismus ist für sie Emanzipation und der Kampf um Rechte (z.B. Abtreibungsrecht). Auch Begriffe wie "Frauenförderung" findet sie verdächtig, denn Frauen müssten nicht gefördert, stattdessen gerecht bezahlt werden ("Gender Pay Gap"). An der Donau-Universität hat der Arbeitskreis Gleichstellung z.B. errechnet, dass Frauen in Westeuropa seit Ausbruch der Pandemie unbezahlte „Care-Arbeit" in Höhe von 4.000 EUR pro Frau pro Monat geleistet haben: Warum werden diese Leistungen nicht als "Sondergehalt" an alle Frauen ausgezahlt, jetzt, wo der Staat Leistungen in Milliardenhöhe für das Pandemie-Geschehen bereitstellt?

Schließlich berichtet sie über das European Democracy Lab. Mit dem Projekt „Citizen Assembly" (#CTOE, www.CitizensTakeOver.eu ) möchte sie, zusammen mit 58 europäischen NGOs, im Rahmen der Zukunftskonferenz von Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen eine europäischen Verfassung erarbeiten. Aus ihrer Sicht besteht die europäische Aufgabe in Anlehnung an Jean Monnet nicht darin, Staaten stärker zu integrieren, sondern Europäische BürgerInnen zu vereinen. In diesem Kontext fordert sie den allgemeinen politischen Gleichheitsgrundsatz für alle BürgerInnen Europas als Grundlage für eine europäische Demokratie. Weg von den Vereinigten Staaten von Europa zu einer Europäischen Republik mit einer vollwertigen Europäischen Staatsbürgerschaft: das ist ihre politische Vision. Um dieses Ziel zu befördern, veröffentlicht das European Democracy Lab regelmäßig den Podcast "Humans of Europe". Ferner ist das Lab Nebenkläger beim Fall C-252/29 des EuGH, in der der EuGh gefragt wird, ob "European Citizenship" ein unveräußerlicher ("permanent status") Status ist. Die Anhörung wird im Frühjahr 2021 erwartet.
Mehr über Ulrike Guérots visionäre Vorschläge und viele spannende Projekte, die sie angeregt hat, findet man auf der Homepage des European Democracy Lab: https://europeandemocracylab.org/?lang=de, und im beigefügten Manuskript: „The Town of the European Republic".

Es folgte ein belebter und kontroverser Austausch mit den Club Mitgliederinnen, der sicher noch weit über die vereinbarte Zeit hätte andauern können.

Ein sehr inspirierender Club Abend! 

 

DIGITALER CLUB-ABEND MIT Katja Kraus als Gast am 18. Februar

"Systeme werden nicht von denen verändert, die sie geschaffen haben“

Moderation: Zontian Heidrun Twesten  

Katja Kraus ist Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin bei TEA Think.Act.Effect, und Managing Partner von Jung von Matt Sports. Nach einer beeindruckenden Karriere als Fußball-Torhüterin in der Bundesliga und der Nationalmanschaft, wurde sie 2003 das erste (und bis vor kurzer Zeit einzige) weibliche Vorstandsmitglied in einem deutschen Bundesliga-Fußballverein (Vorstandsmitglied für die Bereiche Marketing und Kommunikation beim HSV bis 2011). Von 2014 bis 2019 war sie Aufsichtsrätin bei adidas.
 
Katja Krauss
PR + Pressefoto zur redaktionellen Verwendung, lizenziert an 
TAE Advisory & Sparring GmbH, Eppendorfer Landstr. 46  , D-20249 Hamburg 
Abdruck honorarfrei bis 28.02.2023, Nach Ablauf dieser Frist besteht Honorarpflicht 
(c)Susanne Baumann/Picture Press/ddp
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

Verleihung des Deutschlandstipendiums 2021

Am 18.2.2021 fand die offizielle Verleihfeier des Deutschlandstipendiums 2021 über Zoom statt. Eine Zusammenfassung finden Sie hier.
 

Digitaler Club-Abend mit Prof. Dr. med. Marylyn Addo als Gast am 12. Januar 2021 

Vortagstitel: Prof. Dr. med. Marylyn Addo: Die Ärztin und Wissenschaftlerin - Meilensteine Ihrer Karriere
Als Infektiologin im 'Corona-Rampenlicht ´ - Status Quo der Impfstoffentwicklung

Moderation: Zontian Dr. med. Ursula Bonacker

97 Zontians nahmen an dem Club-Abend mit der renommierten Wissenschaftlerin und Infektiologin Prof. Dr. med. Marylyn Addo teil. Professorin Addo wurde von Katharina von Ehren begrüßt. Das erste gemeinsame Zoom-Event aller fünf Hamburger Zonta-Clubs war ein besonderer Erfolg.

Professor Addo

Professor Marylyn Addo. Quelle: https://www.uke.de/allgemein/presse/bilder/

Nähere Informationen finden Sie im entsprechenden Menü unter Veranstaltungen

ZONTA International Talk mit dem ZONTA Club MILANO SANT'AMBROGIO

Unser neues Format "International Talk" fand zum ersten Mal virtuell am 10.12.2020 statt. Die Präsidentin des Mailänder Clubs, Luisa Balboni, hat unsere Einladung begeistert angenommen. Beim intensiven Austausch zwischen insgesamt 33 Zontians haben wir viel voneinander gelernt.

   Zonta Intenational Bild 2

Wir freuen uns auf den nächsten "International Talk" im April mit einem Schwedischen ZONTA Club!

ZONTA says NO - Orange the World am 25.11.2020

ZONTA says NO ist gemeinsames Dach zahlreicher lokaler und regionaler Projekte zur Bekämpfung und Verhinderung von Gewalt gegenüber Frauen. 

Zonta says noZonta says No Fischauktion

Die Hamburger Hapag Lloyd Reederei beteiligte sich mit orangen Scheinwerfern über der Binnenalster                                                        Auch die Fischauktionshalle erstrahlte in orange

Am 25. November 2020, dem internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen, hat Hamburg auf Initiative der fünf Zonta-Clubs erneut in Orange geleuchtet. Durch die Beleuchtung von Gebäuden und Häusern wurde (in Anlehnung an die Aktion „Orange the World" der UN-Women) ein leuchtendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Die Kampagne „Orange your City" steht in Hamburg unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, Zweiter Bürgermeisterin.
Mehr Bilder und Informationen finden Sie unter unserer Rubrik "Projekte".

 

 

Unsere Leseempfehlung:
Biografien der Gründergeneration
des ersten Zonta-Clubs Deutschlands

                                                                                                                                                  Zonta Cover

Lesen und verschenken Sie diese überaus spannende Geschichte der Clubgründung des ersten ZONTA-Clubs in Deutschland in den politisch und gesellschaftlich bewegten 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.
 
Hier ein kurzer Abriss: 1931 schlossen sich in Hamburg Frauen in verantwortungsvoller Position aus verschiedenen Berufen im ZONTA-Club zusammen, einer amerikanischenGründung als Service-Club von Frauen für Frauen, der im Jahr 2019 sein 100. Jubiläumfeierte. Aber schon 1933 musste der Club nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten das offizielle Clubleben einstellen. Für viele Mitglieder bedeutete dieses Jahr einen entscheidenden Einschnitt in ihr Leben: Entlassung, Emigration oder den selbstgewählten Tod.
Die aufwändig recherchierten Lebensbilder dieser Frauen aus der Gründergenerationdes Clubs sind in der vorliegenden Neuauflage um Biographien der besonders bemerkenswerten Zontians ergänzt, die nach der Wiederaufnahme in Zonta International 1949 Mitglieder wurden.
Autorinnen sind unsere Clubmitglieder Traute Hoffmann (1933-2011), Augenärztin, und Johanna Lessmann (geb. 1940), Kunsthistorikerin.
 
Dölling und Galitz Verlag, Hamburg,
Neuauflage 2019
Hardcover. 304 Seiten, ca. 140 Abbildungen
€ 24,00 zzgl. Lieferkosten von € 3,00
 
Bestellen Sie das Buch unter der Mail-Adresse zontabuch@zonta-hamburg.de!
Die Zahlung erfolgt ganz einfach via Paypal oder auf Rechnung.
 
 

Aktuelles Social Media:

Sie finden die fünf Hamburger ZONTA Clubs nun auch unter
www.facebook.com/HamburgerZontaClubs und
www.instagram.com/hamburgerzontaclubs

Zonta feierte 100jähriges Bestehen! 

Am 12. Dezember 2019 feierten die fünf Hamburger Zonta-Clubs 100 Jahre Zonta mit einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus und anschließender Gala mit annähernd 500 Gästen in der Handelskammer. 

Den Abend eröffnete der Erste Bürgermeister der freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher. 

Bürgermeister_im_Kaisersaal

 „Frauenrechte sind Menschenrechte – das macht Zonta immer wieder klar", betonte er in seiner Rede im Kaisersaal.

Centennial Bürgermeister

Von links nach rechts: Silke Riehl-Wittekind, Dr. Dagmar Entholt-Laudien, Susanne von Bassewitz, Dr. Peter Tschentscher, Dorothea Patt, Julie Schellack, Sabine Pagels-Witschen. Foto: Theresa Lohmeyer 

"Die Maxime der Gründerinnen aus Buffalo wurde zum Motto des Zonta-Clubs Hamburg: Zusammenhalten, ehrenhaft handeln und integer sein!" betonte unsere Präsidentin Dorothea Patt in ihrer Rede im Rathaus. Sie ging auf die Anfänge des Zonta-Clubs Hamburg ein sowie die lokalen Projekte der fünf Hamburger Zonta-Clubs.Während der Gala in der Handelskammer fand eine erfolgreiche Tombola statt. Wir haben an diesem Abend 18.560 € für das internationale Service-Projekt "Ending Child marriage - Schluss mit Kinderehen" erlösen können. Ein großartiger Erfolg!

Die Highlights dieses tollen Abends sind im Video zusammengefasst.

Alles zu unserem Geburtstag finden Sie unter zonta100.org und auf unserer Facebook-Seite.